Die Studierenden des Wahlfachs Medienpädagogik während ihrer Exkursion nach Viechtach, wo sie die Ausstellung des Fotografen Alexander Schütz besuchten.
Eine besondere Begegnung mit analoger Konzertfotografie erlebten die Studierenden des Wahlfachs Smartphonefotografie der Fachakademie für Sozialpädagogik bei einer Exkursion nach Viechtach.
Ein besonderer Dank gilt der Schülerin Vanessa Mader, die im Vorfeld den Kontakt zum Künstler herstellte und das Treffen organisierte. Unterstützung erhielten die Auszubildenden zudem durch Lehrerin Martina Drexler, die sie zum Ausstellungsbesuch begleitete.
Schütz hatte internationale Musikgrößen wie Little Richard, Kurt Cobain, Meat Loaf, Lemmy Kilmister oder Ian Anderson vor seiner Kamera. Seine Arbeiten entstanden klassisch analog, in Schwarzweiß und meist aus unmittelbarer Nähe - ein Stil, der die unverfälschte Atmosphäre der damaligen Konzertszene widerspiegelt.
Der Fotograf selbst nahm sich viel Zeit für die Gruppe, führte sie persönlich durch die Ausstellung und gab spannende Einblicke in seine Arbeitsweise. Er berichtete über seine Erfahrungen in der Konzertfotografie der 90er-Jahre, sprach über Veränderungen in der Branche und beantwortete Fragen zu aktuellen Themen wie dem Einsatz von KI
Für Lehrerin Martina Drexler war der Besuch ein großer Gewinn:
"Unsere Studierenden erleben hier Fotografie nicht nur als technische Fertigkeit, sondern als Ausdruck von Lebensgefühl und Zeitgeschichte. Solche authentischen Begegnungen inspirieren und erweitern ihren Blick auf Medienpädagogik enorm."
Besonders wichtig sei Schütz, dass seine Werke nicht in "sterilen Museen", sondern an Orten gezeigt werden, "an denen Musik lebt" - wie dem Alten Spital in Viechtach.
Die Exkursion bot den angehenden Erzieherinnen und Erziehern nicht nur einen Blick hinter die Kulissen professioneller Konzertfotografie, sondern auch wertvolle Impulse für ihre eigene medienpädagogische Arbeit.