
Fernab vom gewohnten Schulalltag, ohne Ablenkung durch Handy und Hektik, erlebten 18 Schülerinnen der Fachakademie Zwiesel kurz nach Ostern eine ganz besondere Woche: Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Monika Wölfl, Silvia Fischer und Andreas Köck reisten sie nach Taizé, einem internationalen Treffpunkt für junge Menschen auf der Suche nach Orientierung, Gemeinschaft und Glauben. Dort verbrachten sie eine Woche zusammen mit rund 1000 Jugendlichen aus aller Welt bei den Brüdern der Communauté de Taizé.
Taizé steht für ein einfaches Leben ohne Luxus. Der Alltag ist geprägt von gemeinschaftlichem Miteinander, Gebeten, Gesängen und Momenten der Stille. Diese besondere Atmosphäre bietet die Möglichkeit, innezuhalten und sich bewusst mit dem eigenen Leben und Glauben auseinanderzusetzen.
Für viele Teilnehmerinnen wurde diese Woche zu einer wertvollen Zeit der Orientierung und inneren Ruhe. Neben den spirituellen Angeboten kam auch das Gemeinschaftserlebnis nicht zu kurz. Das Kennenlernen junger Menschen aus unterschiedlichen Ländern, die Gespräche am Abend, etwa am Oyak-Kiosk, sowie das gemeinsame Lachen und Austauschen machten die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Besonders die meditativen Taizé-Gebete hinterließen bei vielen einen bleibenden Eindruck.
Einige der Schülerinnen konnten zudem ihr pädagogisches Können unter Beweis stellen, indem sie Gesprächsgruppen leiteten. Die durchweg positiven Rückmeldungen zeigten deutlich, dass die angehenden Erzieherinnen bestens auf solche verantwortungsvollen Aufgaben vorbereitet sind. Die Fahrt nach Taizé war somit nicht nur eine Reise, sondern eine intensive Erfahrung, die Gemeinschaft stärkt, persönliche Entwicklung fördert und noch lange in Erinnerung bleiben wird.