
Themen wie Sucht, Cybermobbing oder Zivilcourage begegnen Fachkräften täglich. Am Caritas-Berufsbildungszentrum Zwiesel hat Polizeihauptkommissar Volker Kufner diesen wichtigen Ausbildungsbereich seit 2017 mit großem Engagement geprägt. In der vergangenen Woche wurde der Präventionsbeamte nun auch offiziell am Caritas-BBZ verabschiedet.
In zahlreichen Vorträgen behandelte er zentrale Themen wie Suchtprävention, Straßenverkehrssicherheit, Cybermobbing und Zivilcourage. Mit seiner praxisnahen und authentischen Art gelang es ihm stets, die Auszubildenden zu erreichen und für gesellschaftlich relevante Fragestellungen zu sensibilisieren.
Schulleiter Raimund Kreutzer würdigte Kufners langjährigen Einsatz und überreichte ihm als Zeichen der Anerkennung ein Präsent. Er betonte, dass Kufner über nahezu ein Jahrzehnt hinweg eine ganze Schülergeneration geprägt habe. Diese Prägung werde in den späteren Arbeitsfeldern der Auszubildenden fortwirken - sei es in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen oder im Umgang mit Patientinnen und Patienten.
Auch Alfred Reif, Referent für Suchterkrankungen, verabschiedete sich an diesem Tag von Volker Kufner. Bei ihrem letzten gemeinsamen Schultermin dankte er ihm für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie die zahlreichen gemeinsamen Projekte.
Über viele Jahre hinweg waren beide als feste Partner in der Präventionsarbeit im gesamten Landkreis unterwegs und wirkten gemeinsam an zahlreichen Schulen. Dabei ergänzten sich ihre Ansätze in besonderer Weise: Während Kufner vor allem die polizeiliche Perspektive einbrachte, gelang es Reif mit seiner persönlichen Lebensgeschichte und seinem offenen Zugang zum Thema Sucht, die Auszubildenden nachhaltig zu erreichen und zum Nachdenken anzuregen. Präventionsarbeit in Schulen lebt von genau diesem Zusammenspiel unterschiedlicher Blickwinkel und authentischer Erfahrungen.